Beauty-Tipps · Hautpflege
Die meisten Fehlkäufe haben denselben Grund: Die Creme war nicht schlecht, sie war nur für eine andere Haut gemacht.
Die meisten Fehlkäufe im Badezimmerschrank haben denselben Grund: Die Creme war nicht schlecht, sie war nur für eine andere Haut gemacht. Bevor du das nächste Produkt kaufst, lohnt es sich also, einmal ehrlich hinzuschauen. Dafür brauchst du kein Gerät und keinen Termin, sondern etwa zwei Stunden Zeit.
Wasch dein Gesicht morgens mit deinem üblichen Reinigungsprodukt und trag danach nichts auf. Keine Creme, kein Serum, kein Make up. Warte zwei Stunden und schau dann in den Spiegel, am besten bei Tageslicht.
Spannt deine Haut überall und fühlt sie sich rau an? Dann ist sie trocken.
Glänzt sie überall, auch an den Wangen? Dann ist sie fettig.
Glänzt nur die Stirn, die Nase und das Kinn, während die Wangen normal oder trocken wirken? Das ist Mischhaut, und das ist der häufigste Fall.
Fühlt sie sich einfach angenehm an, weder spannend noch glänzend? Dann hast du normale Haut und darfst dich glücklich schätzen.
Trockene Haut hat zu wenig Fett und oft auch zu wenig Feuchtigkeit. Sie spannt nach dem Waschen, wirkt manchmal stumpf und zeigt feine Linien früher.
Wichtig ist eine milde Reinigung, die den Hautschutzmantel nicht angreift. Alles, was nach dem Waschen ein quietschsauberes Gefühl hinterlässt, ist zu scharf. Danach braucht sie beides: Feuchtigkeit, zum Beispiel über Hyaluronsäure, und Fett, das die Feuchtigkeit hält, etwa über Ceramide oder eine reichhaltigere Creme.
Der häufigste Fehler bei trockener Haut ist, immer nur zu fetten Cremes zu greifen, ohne vorher Feuchtigkeit zuzuführen. Dann fühlt sich die Haut geschmeidig an und spannt trotzdem.
Fettige Haut glänzt, neigt zu vergrößerten Poren und manchmal zu Unreinheiten. Der Reflex ist oft, sie auszutrocknen. Das ist der größte Fehler, den man machen kann.
Wenn du fettige Haut zu scharf reinigst, produziert sie zum Ausgleich noch mehr Fett. Du landest in einem Kreislauf, aus dem du nur mit milder Pflege wieder herauskommst.
Was hilft: eine sanfte Reinigung morgens und abends, eine leichte Feuchtigkeitspflege, die kein Fett zusetzt, und Wirkstoffe wie Niacinamid, die die Talgproduktion regulieren können. Auch fettige Haut braucht Feuchtigkeit, nur eben ohne schwere Öle.
Bei Mischhaut glänzt die T-Zone, also Stirn, Nase und Kinn, während die Wangen normal oder trocken sind. Das macht die Pflege etwas kniffliger, aber nicht kompliziert.
Der einfachste Weg ist eine leichte Grundpflege für das ganze Gesicht und eine reichhaltigere Creme nur auf den trockenen Bereichen. Man nennt das Zonenpflege, und es klingt aufwendiger als es ist. Es bedeutet nur: zwei Produkte statt einem, und du weißt genau, wo welches hingehört.
Wichtig zu wissen: Hauttyp und Hautzustand sind zwei verschiedene Dinge. Der Typ ist weitgehend genetisch, der Zustand ändert sich ständig.
Stress, Hormone, Jahreszeit, Heizungsluft, Medikamente, all das verändert deine Haut, ohne dass sich dein Typ ändert. Deshalb kann fettige Haut im Winter trotzdem spannen und trockene Haut im Sommer plötzlich glänzen. Prüf deinen Hauttyp deshalb ein- bis zweimal im Jahr neu, besonders beim Wechsel der Jahreszeit.
Wenn du deinen Typ kennst, wird Einkaufen plötzlich einfach. Du liest nicht mehr jedes Etikett von vorn bis hinten, sondern weißt, wonach du suchst. Und du kaufst deutlich weniger, weil du nicht mehr ausprobierst, sondern gezielt greifst.
Genau das ist mein Ziel für dich: kein voller Schrank mit Fehlkäufen, sondern drei bis fünf Produkte, die wirklich zu dir passen. Mehr dazu auf meiner Seite Hautpflege.
Gratis für dich
Ein paar Fragen, und du bekommst deine persönliche Empfehlung von mir. Kostenlos und unverbindlich, dauert nur 30 Sekunden.
Zur Gratis Haut-AnalyseZum Nachlesen
Mein kostenloser Guide mit dem kompletten Routine-Aufbau, Schritt für Schritt und ohne Fachchinesisch.
Jetzt kostenlos sichern